F.A.Q.

Wieso funktioniert das Communitymodell?

Der Erfolg des Modells hängt natürlich von der Bereitschaft der Mitglieder zu aktiver Mitarbeit ab. Die Community bietet dafür eigens gestaltete Rahmenbedingungen, die dies fördern. Die Eintrittsschwelle ist niedrig, das Investitionsrisiko gering, so dass die aktive Teilnahme für Unternehmen große Chancen bietet.

Wie können andere IT-Dienstleister mitwirken? Welche Rolle spielt die Faktor Zehn AG?

Faktor Zehn hat in der Organisation der Community keine bevorzugte Rolle. Jeder geeignete Anbieter von Dienstleistungen ist eingeladen, sich unter Anerkennung der Community-Prozesse an der Weiterentwicklung zu beteiligen.

Die kostenpflichtige Teilnahme an der Community klingt wie eine versteckte Lizenzgebühr?

Der Mitgliedsbeitrag dient lediglich zur Deckung der Kosten der Community, wie IT-Infrastruktur (Betrieb Web-Site, Release-System, Change-Management) und Organisation der Mitgliedertreffen. Er liegt typisch weit unter einer Lizenzgebühr für versicherungsfachliche Standardsoftware. Die Verwendung der Mitgliedsbeiträge wird in der Community transparent und nachvollziehbar dokumentiert. Weiterentwicklungen der Software werden im Rahmen des Releaseprozesses unabhängig finanziert.

Ich habe mir die Software angeschaut, und ich möchte sie (oder nur Teile davon) einsetzen.

Für eine kommerzielle Nutzung ist eine Teilnahme an den Community Prozessen verpflichtend.

Was geschieht im Falle besonders dringender Anforderungen?

Auch besonders dringende Anforderungen können außerhalb des Releaseplans individuell beauftragt oder selbst entwickelt werden. Sollen dafür später jedoch die Vorteile der Community-basierten Entwicklung genutzt werden, so empfiehlt sich, die Entwicklung mit dem Komponentenverantwortlichen bzgl. Architektur und Schnittstellen abzustimmen.

Was geschieht mit individuellen Entwicklungen, die nicht für Wettbewerber zugänglich sein sollen?

Es besteht für alle Weiterentwicklungen die Option, sie individuell ergänzend zu den Community-Releaseständen zu entwickeln. Die Rechte an solchen Entwicklungen verbleiben im jeweiligen Unternehmen.