Modellgetriebene Verfahren versprechen, die Produktivität in der Entwicklung zu steigern, indem aus Modellen Quellcode generiert wird. Eine vollständige Modellierung und Generierung aller Aspekte der Software ist in der Regel weder praktikabel noch wirtschaftlich. Müssen Modelländerungen in nicht-generiertem Quellcode allerdings manuell nachgezogen werden, geht ein Teil der möglichen Produktivitätssteigerungen wieder verloren.
Faktor-IPS unterstützt seit Version 2.5 das Refactoring auf Modellebene, bei denen alle Programmteile – generiert oder manuell erstellt – automatisch mit angepasst werden. Die zugrundeliegenden Konzepte sind in dem Artikel in der Ausgabe 04/2010 der Zeitschrift OBJEKTSpektrum beschrieben.